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Der Hund als Angstbeisser

Der richtige Umgang mit Hunden: Tierpsychologie

Tierpsychologie: Der Hund als Angstbeisser

Solche Tiere fürchten sich vor Geräuschen, unbekannten Objekten und fremden Menschen. Bei Berührung reagieren sie übersensibel und beißen aus Furcht zu. Seinen Besitzer wird er nicht beißen, er wird ihm jedoch mit seinen Angstattacken ganz schön auf die Nerven gehen und sich zum Tyrannen entwickeln. Das Tier beißt, weil es keinen Ausweg für eine Flucht sieht, um der Gefahr zu entgehen. Die Tiere sind reine Nervenbündel, die schnell zuschnappen. Der Besitzer hat meist sehr viel Mitgefühl für seinen Schützling, jedoch gibt es keine Rechtfertigung für sein aggressives Verhalten und er sollte schnell umerzogen werden.

Die Grundursache ist hier die mangelnde Sozialisierung mit anderen Hunden und Menschen und hier entwickelnde nervöse Unzulänglichkeiten. Manche Rassen neigen zu solchem Verhalten, sie sind besonders ängstlich, wie zum Beispiel Yorkshire Terrier oder Cocker Spaniel. Die Behandlung sollte, wie bei anderen nervösen Störungen auch, sein, sie gegenüber der "vermeintlichen" Gefahr unempfindlich zu machen.

Ein gutes Training sollte dreimal täglich stattfinden. Haben die Halter wohlwollende Menschen animiert zu helfen, sollte der Hund zur Sicherheit eine längere Leine tragen. Der Besuch klingelt und kommt herein, begrüßt den Hund kurz mit seinem Namen und nimmt Platz. Während des Eintretens bleibt der Hund an der Tür sitzen und läßt den Besucher eintreten. Ist er am Tier vorbei, darf der Hund folgen. Der Besitzer sollte sich auch setzen, am besten auf die Leine, damit er jede Reaktion des Tieres kontrollieren kann. Der Hund muß weiterhin sitzen und sollte keine Beachtung jeglicher Art bekommen, es sollte auch nicht über ihn gesprochen werden, dies würde er registrieren. Mit der Zeit lernt der Hund zu begreifen, daß keine Gefahr droht und sein Benehmen wird sich in die gewünschten Bahnen entwickeln.
In der nächsten Phase kann nach der gleichen Begrüßungsprozedur und nach dem Platznehmen der Besucher die Leine erhalten und den Hund auffordern zu kommen. Sträubt sich dieser, sollte er ihn sanft zu sich hinziehen. Kommt er ihm näher wird er ausgiebig gelobt, jedoch nicht angefaßt.
Sollte er knurren, wird er nicht beachtet und der nächste Besucher bekommt die Leine und zieht ihn in seine Richtung. Beim nächsten Training kann das Tier eine Belohnung aus der Hand des Besuchers für sein gelehrsames Verhalten bekommen, jedoch mit Vorsicht. Sollte er versuchen zu schnappen, muß er sofort zurückgerissen werden. Vielleicht sollte dies erst einmal mit beruhigenden Mitteln probiert werden.