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Aggressionen bei Hunden
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Wichtige Aufgabe für die Tierpsychologie: Aggressionen bei Hunden
Die Aggression ist eine Form des Ausdrucks im gesamten Verhaltensspektrum der Hunde, es ist weniger ein gemeingefährliches, sondern eine elementares Verhalten, was lebenswichtig ist. Es gibt Formen, die vom Besitzer gefördert oder andere die abgelehnt werden, zum Beispiel feindselige Gesten gegenüber anderen Hunden und Menschen, einem anderen Tier oder drohender Gefahr gegenüber. Für das Überleben der Raubtiere sind Aggressionen nicht zu entbehren, genauso die Umsetzung auf gefährliche Situationen.
Reagieren zwei erwachsene Hunde aus einem gemeinsamen Umfeld aggressiv aufeinander, wird eine große Show von aggressiven Gebärden wie bei einem authentischen Kampf gezeigt. Es zeigen sich ängstliche Reaktionen, Aggressionen die den Widersacher bremsen sollen und ständig steigende Anspannung beider Kontrahenten. Eindeutige Körperbewegungen und -haltungen, Laute werden mitgeteilt und Mimik wird eingesetzt, um dem Gegner Gefühle der Einstellungen zu übermitteln.
Unterwirft sich der andere Hund nicht, teilt er mit massiveren Reaktionen seinen Standpunkt mit. Das sich zeigen, die Zähne blecken, die starre Körperhaltung, um größer auszusehen, geschieht aus der Absicht heraus, den Gegner zum Rückzug zu bewegen. Diese Art Aggressionen zu zeigen kann man eher als Wettbewerb werten und dient dazu, Gewalt zu verhindern. Die Einordnung von Aggressionen bei Hunden ist einmal die normale, die unter bestimmten Umständen erwartet werden kann und die nicht normale Aggression.
Man kann aggressives Verhalten in drei Sparten einordnen:
1. Aggressionen beim Beuteverhalten, wie beim ausfindig machen, Jagen, Beute erlegen und Fressen
2. Beschützung der äußerlichen Ordnung Verteidigung der Jungen und Selbstverteidigung sowie Verteidigung des Lebensraums und Reviers
3. Beschützung der innerlichen Ordnung Klärung der Rangstellung im Rudel beim Spiel und im Ernstfall
Den Formen von aggressiven Verhaltensweisen geht grundlegend ein Lernprozeß voraus. Die Anlagen und größere oder kleinere Neigungen sind angeboren. Die Lebensverhältnisse entscheiden über Entwicklung und da ist eindeutig die Verantwortung des Menschen gefragt.
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Ausbildung im Bereich Tierpsychologie | Grunderziehung des Hundes
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