Die Tierpsychologie beschäftigt sich schwerpunktmässig mit Verhaltensstörungen bzw. Verhaltensauffälligkeiten bei Tieren. Dieser Wissenszweig trägt somit dazu bei, dass die Tierhalter/innen ihre Tiere besser verstehen.
Bevor diese spezialisierten Tierbehandler mit der eigentlichen Therapie beginnen, befragen sie die Tierhalter/innen, um die Ursachen für das Verhalten zu ermitteln. Bei medizinischen Erkrankungen sorgen sie zunächst dafür, dass eine tierärztliche Behandlung erfolgt.
Da in vielen Fällen ein Fehlverhalten der Tiere letztlich auch auf mangelnde Kenntnis oder auf Fehler der Tierhalter/innen zurückzuführen ist, beschäftigt sich die Tierpsychologie schwerpunktmässig mit den Tierbesitzer/innen in Bezug auf tiergerechte Haltung.
Außerdem schulen sie Tiere, hier vor allem Pferde und Hunde, im Hinblick auf das Zusammenleben in der Gemeinschaft mit den Menschen. Aufgrund ihrer Sachkenntnisse erstellen sie darüber hinaus auch Gutachten.
In den meisten Fällen wird der Beruf in einer eigenen, selbstständig geführten Praxis ausgeübt.
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